
Unsere Projekte
Ergänzend zu unseren kontinuierlichen Förderangeboten bieten wir immer wieder zu verschiedenen Themen Projekte an. Dazu kooperieren wir gerne mit anderen Trägern oder Institutionen wie z.B. Schulen, Stadtteilzentren oder Kitas.
Nachfolgend stellen wir Ihnen mögliche Projekte vor. Gerne erstellen wir mit Ihnen gemeinsam ein Projekt, was auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Kinder angepasst wird.
Wir freuen uns über Ihr Interesse.
Psychomotorisches Kita-Projekt
Unser Kita-Projekt richtet sich vorrangig an Vorschulkinder und stärkt spielerisch wichtige Fähigkeiten für den Übergang in die Schule. In kleinen Gruppen von 6–12 Kindern gestalten zwei pädagogisch-therapeutische Fachkräfte abwechslungsreiche Bewegungslandschaften, die Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit, Motorik und Konzentration fördern. Das Projekt beginnt mit einem Kennenlerntag, bei dem Kinder, Fachkräfte und Einrichtung ein erstes Bild voneinander bekommen. Anschließend folgen mehrere individuell abgestimmte Projekttage mit festen Ritualen (Anfangskreis, Aufwärmspiel, Bewegungsphase, Abschluss). So erleben die Kinder Sicherheit und Verlässlichkeit, während die Inhalte flexibel auf ihre Bedürfnisse angepasst werden.Ziele:
- Stärkung von Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit
- Förderung motorischer, sozialer und emotionaler Kompetenzen
- Unterstützung beim Übergang in die Schule bzw. beim Finden der Rolle als Vorschulkind in der Kita
Kontakt:
Jennifer Levin – jennifer.levin[at]movere.deBewegungsabenteuer – Psychomotorischer Ferientag
Unser psychomotorisches Ferienprojekt für OGS-Gruppen stärkt spielerisch Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit und soziale Kompetenzen von Grundschulkindern. In kleinen Gruppen von 6–12 Kindern gestalten zwei pädagogisch-therapeutische Fachkräfte abwechslungsreiche Bewegungslandschaften, die Freude an Bewegung und Gemeinschaft fördern. Ein Projekttag umfasst 1–1,5 Stunden pro Gruppe und folgt einer festen Struktur mit Anfangskreis, Aufwärmspiel, Bewegungsphase und gemeinsamem Abschluss. So erleben die Kinder Sicherheit und Verlässlichkeit – und gleichzeitig jede Menge Spaß und neue Herausforderungen.Ziele:
- Förderung von Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit
- Freude an Bewegung erleben
- Ferienzeit aktiv und sinnvoll gestalten
Kontakt:
Jennifer Levin – jennifer.levin[at]movere.deAlle an Bord! Abenteuer Airtramp in Schulsport, Förder- und Therapiegruppen
Bewegungsmangel als Entwicklungsbarriere
Die Herausforderungen vieler Kinder, die vorwiegend aufgrund von Bewegungsmangel entstehen, sind offenkundig: Übergewicht, Koordinationsstörungen, Diabetes, schnelle Ermüdbarkeit, Depressionen, Konzentrations-, Lern- und Verhaltensstörungen. Viele Schüler*innen lassen sich immer weniger im und durch den Schulsport zur Bewegung motivieren.Mehr als eine Hüpfburg: Das „Experten-Airtramp“
Das Airtramp, auch als Luftkissen bezeichnet, ist in Förder- und Therapieeinrichtungen als wertvolles Medium bekannt, das weit über motorische Förderziele hinaus wirksam eingesetzt werden kann. In einem Pilotprojekt haben wir unsere positiven Erfahrungen mit einem Airtramp aus der psychomotorischen Therapie in den Schulsport übertragen. Das Projekt wurde wissenschaftlich begleitet. Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern aus 15 Schulen haben sich begeistert beteiligt. Dabei wurde das Airtramp von uns weiterentwickelt und steht jetzt optimiert für den vielseitigen Einsatz auch im Schulsport zur Verfügung.Das Airtramp in Schulunterricht und Fördergruppen
Nicht nur Kinder mit besonderem Bewegungsdrang, sondern vor allem auch Kinder mit Hemmungen, zum Beispiel wegen Ungeschicklichkeit oder (Gleich-)Gewichtsproblemen, können bald ihre Neugierde nicht mehr zähmen und wollen sich an und auf dem Gerät bewegen und ausprobieren. Kein Kind bleibt zurück. Ihre Integration gelingt durch den Spaß am gemeinsamen Spiel und schnelle Erfolgserlebnisse. Viele bekannte Spiel- und Übungsformen lassen sich – leicht modifiziert – auf das Airtramp übertragen. Weil sich der Untergrund bei jeder Regung mitbewegt, sind die Fördereffekte deutlich höher als auf einem Hallenboden. Verbesserungen zeigen sich vor allem im Hinblick auf:- Motivation
- Konzentration
- Sozialverhalten & Aggressionsmodulation
- Gleichgewicht, Koordination & Kondition
- Entspannungsfähigkeit & Achtsamkeit
- Körperschema
- Stärkung des Selbstbewusstseins durch Selbstwirksamkeitserlebnisse
Das Airtramp als Standortvorteil
Die Begeisterung der Kinder steck an: auch Eltern und Lehrende entdecken die Bewegungsfreude auf dem schwankenden Untergrund. Mit diesem Elan setzt Ihre Schule Maßstäbe für ein modernes und nachhaltiges Bewegungskonzept. Ob Neu-, Gebraucht- oder Leihgerät, ggf. in Kooperation mit einer anderen Schule – gerne entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein individuell abgestimmtes Finanzierungsmodell.Information & Kontakt:
Horst Göbel – airtramp.experte@email.de www.abenteuer-airtramp.deIndividuelles Projekt
Unsere Projektideen passen nicht zu Ihrem Anliegen? Auch das ist kein Problem: Gerne gestalten wir mit Ihnen ein individuelles Projekt ganz nach Ihren Bedürfnissen.Kontakt:
Jennifer Levin – jennifer.levin[at]movere.deBeispiel eines Airtramp-Projektes für Institutionen
Ein Kooperationsprojekt von 2 Soester Förderschulen mit dem Psychomotorikverein „Movere”
Lernen in Bewegung: Vorwärts hüpfen — rückwärts rechnen!
„Wie viele Schritte brauchst du um auf die andere Seite zu kommen, reichen 10 minus 3 Sprünge?“ Diese und ähnliche Schulaufgaben können sogar richtig Spaß bereiten, wenn man sich dabei auf einem 8 x 14m großem Luftkissen bewegen darf.
Kinder haben eigentlich einen natürlichen Bewegungsdrang und lernen über körperliche Aktivitäten sich und ihre materiale und soziale Umwelt besser kennen. Selber ausprobieren, selbst tätig zu sein und sich über fassbare Erfolge freuen stärkt „nebenbei“ das Selbstwertgefühl und die Motivation, wieder neue Dinge zu lernen.
Nur Kinder, die ein gewisses Maß an Körperbeherrschung haben, können auch im Unterricht ruhig sitzen und aufmerksam zuhören. Viele Kinder bringen heute in unserer technischen Gesellschaft diese körperlichen Fähigkeiten nicht mehr mit und müssen sie erwerben und üben. Aufmerksamkeit, Balance und K(C)oordination sind das erste ABC, von dem alles abhängt. Und um Kinder wieder „in Bewegung zu bringen“ bietet sich unter anderem hervorragend das Airtramp an.
Auch Herr Sundermann, Schulleiter der Bodelschwinghschule ließ sich davon gerne anstecken.
Damit die Lehrer fit sind für diesen besonderen Unterricht wurden sie im Vorfeld durch Horst Göbel, Vorsitzenden des Vereins, geschult. So hatten sie selber schon riesigen Spaß beim Ausprobieren verschiedenster Bewegungs- aber auch Entspannungsaufgaben.
Es können alle bekannten Lauf, Fang-Staffelspiele auf diesen wackeligen Untergrund übertragen werden und haben so nicht nur einen hohen Aufforderungscharakter sondern eine intensive Förderung von Gleichgewicht und Ausdauer.
„Tut nicht weh und macht ganz viel Spaß. Hoffentlich kommt es bald wieder“ kommentierten die Kinder zum Abschluss der bewegten Woche.

Schulen oder andere Bildungseinrichtungen mit einer großen Sporthalle können sich nach einer Einführungsveranstaltung das Airtramp für eine Projektphase ausleihen.
Beispiel eines aktuellen Kooperationsprojektes: „1000 x 1000“ von Movere mit dem Stadtsportbund und der Erlenbachschule in Hamm:
„Bewegung baut Brücken – Ein Psychomotorisches Angebot für schulpflichtige Kinder mit Migrationserfahrung mit Förderbedarf“
Von November 2017 bis März 2018 nehmen 12 Mädchen im Alter von 10-13 Jahren an diesem Psychomotorischen Angebot teil. Aufbau von Selbstvertrauen, das Entdecken der eigenen Leistungsfähigkeit, Mut sich in der Gruppe zu äußern, vertrauensbildende Gruppenspiele, aber auch Förderung von Aufmerksamkeit, Konzentration und Ausdauer sind Förderschwerpunkte.
Ein sehr geeignetes Medium für diese Ziele ist die Bewegung! Wer traut sich von den anderen Mädchen mit den Ringen unter die Hallendecke ziehen zu lassen? Wer hat die bessere Raumorientierung, wer kann schneller laufen und das gemeinsame Spiel in die andere Sprache übersetzen – Ressourcensuche um zu gewinnen.“Teamgeist haben wir hier gelernt“ erklärten mir die Mädchen. In dieser Gruppe können wir uns ausprobieren, kennenlernen ohne verspottet zu werden. Alle sprachen sich einheitlich für eine Verlängerung des Projektes bis zu den Sommerferien aus. Diesen Wunsch äußerte ebenfalls die Rektorin Frau Czeranka-Walter, so dass nun nach einem Sponsor gesucht wird.
Ziel der Maßnahme ist es, im Anschluss den Mädchen Sportvereine oder Jugendgruppen ortsnah anzubieten für eine langfristige Freizeitgestaltung . Sie scheinen auf dem besten Wege zu sein!
